Ciao bella (oder bello)! Willkommen bei sprachkurs-lernen.de! Um Ihr Interesse und Ihre Lust auf die italienische Sprache zu wecken, haben wir im Folgenden wichtige und interessante Zahlen und Fakten über die Sprache zusammengetragen. Allora andiamo!

Es ist schön und es lohnt sich, Italienisch zu lernen!

Kenntnisse über das Land Italien, die Kultur, die Geschichte und die italienische Sprache sind wichtige Bausteine einer guten Allgemeinbildung. Nicht zu vergessen die Faszination, die die heitere und unbeschwerte Lebensart der Italiener auf uns ausübt.

Italien hat auch die deutsche Kultur entscheidend mitgeprägt. Italienische Komponisten, Schriftsteller, Maler, Bildhauer, Architekten, Filmregisseure und Designer sind in der ganzen Welt bekannt. Wer Italienisch lernt, erschließt sich eine neue, faszinierende Welt mit viel Lebensqualität, neuen Freundschaften und kulturellen Impulsen. Die italienische Sprache ist harmonisch und musikalisch. Wer Italienisch spricht, hat oft auch wenig Probleme, sich schnell eine weitere romanische Sprache (z.B. Spanisch oder Französisch) anzueignen.

Außerdem ist Italien unbeschreiblich schön: nicht zufällig ist Italien eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen. Um sich in Italien zu Hause fühlen zu können und die Menschen besser kennenzulernen, ist es wichtig, ihre Sprache und Kultur zu kennen. Nicht zu vergessen die „Cucina italiana„, die italienische Küche, die für jeden Feinschmecker ein wahrer Genuss ist.

Auch in Deutschland können Sie mit Ihren Italienischkenntnissen schnell Kontakte knüpfen und neue Freundschaften schließen: Hierzulande wohnen schließlich viele italienischstämmige Menschen.

Also: Italienisch lernen lohnt sich bestimmt!

Italy Flag Country Borders Italien Fahne Flagge. Foto: Pixabay, CC0

Die italienische Sprache und ihre Verbreitung

Etwa 70 Millionen Menschen sprechen Italienisch als Muttersprache. Sie leben überwiegend in Italien, aber auch im Süden der Schweiz – der „italienischen Schweiz“ – und in der selbständigen Republik San Marino und dem Vatikan (hier gilt Italienisch als offizielle Sprache neben dem Lateinischen).

Italienisch wird auch von der italienischen Bevölkerung in Istrien (einer Region in Slowenien und Kroatien) und Dalmatien (Kroatien) gesprochen. Bemerkenswert ist, dass die einheimische Bevölkerung von Korsika einen italienischen Dialekt spricht. Die korsische Sprache ist eine italo-romanische Sprache, die vor allem durch toskanische und genovesische Dialekte beeinflusst wurde.

Im französischen Département Alpes-Maritimes – vor allem in dessen Hauptstadt Nizza – und im Fürstentum Monaco verstehen viele Menschen Italienisch ohne Probleme. Das Fernsehen hat bewirkt, dass auch viele Albaner sich Italienischkenntnisse angeeignet haben.

Auch in Malta, wo Italienisch eine wichtige Rolle als Bildungssprache spielt, wird »la lingua del Bel Paese« (dt. die Sprache des schönen Landes) von vielen verstanden. In den ehemaligen Kolonien Eritrea, Äthiopien und Libyen spielt das Italienische ebenfalls noch eine tragende Rolle als Handels- und Bildungssprache.

Darüber hinaus existieren wegen der in der Vergangenheit starken italienischen Auswanderungsbewegung auch mehrere italienischsprachige Gemeinschaften auf dem amerikanischen Kontinent, vor allem in Argentinien (man hat errechnet, dass mehr als 35 Prozent aller Argentinier italienischer Abstammung sind), Brasilien (11 Prozent der brasilianischen Gesamtbevölkerung sind italienischer Herkunft), USA, Kanada, Mexiko, Venezuela und Uruguay.

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Minderheitssprachen auf italienischem Gebiet

Ungefähr drei Millionen italienische Staatsbürger haben eine andere Sprache als Primär- und Muttersprache. Die größte Minderheit an den Rändern des italienischen Staates stellen die Sarden (circa 1,6 Millionen), die Friauler (circa 800.000) und die Südtiroler (circa 300.000). Bemerkenswert sind auch Enklaven, in denen Provenzialisch (Aostatal, Piemont und Apulien) und Okzitanisch (Piemont, Apulien und Kalabrien) gesprochen werden.

Im größten Teil des Friaul wird das so genannte Friaulisch gesprochen, das zur Familie der rätoromanischen Sprachen gerechnet wird. In drei italienischen Provinzen (Udine, Pordenone und Triest) wird die Sprache auch in der Schule unterrichtet. In Friaul-Julisch Venetien finden Sie auch slowenische und kroatische Sprachinseln. In drei italienischen Provinzen (Udine, Görz und Triest) bieten rund fünfzig Grundschulen auch Slowenisch als Unterrichtsfach an.

Im Süden gibt es kleine Gemeinschaften von vor langer Zeit eingewanderten Albanern (in Sizilien, Apulien, Molise, Kalabrien, Kampanien, Basilikata und den Abruzzen) sowie Griechen (in Apulien und Kalabrien), die bereits seit der Antike hier leben. In der Region um Molise (in der Provinz Campobasso) bilden drei kleine Orte seit dem 15.Jahrhundert eine kroatische Sprachinsel mit etwa 3.000 Sprechern.

In der Stadt Alghero auf Sardinien wird dagegen Katalanisch gesprochen.

Ebenfalls interessant ist es, die in Südtirol vertretenen Sprachen zu untersuchen: Südtirol teilt sich in die beiden autonomen Provinzen Bozen und Trient. Im Osten der Provinzen Bozen (im Grödnertal, Gadertal und Nonstal) und Trient (im Fassatal und Buchensteintal) wird das Ladinische – oder auch Dolomitenladinisch – gesprochen.

Ladinisch ist eine romanische Sprache, die von ungefähr 30.000 Muttersprachlern benutzt wird, deren oben genannte Siedlungsgebiete einen offiziellen Status genießen. Ladinisch wird auch an den Schulen dieser Regionen gelehrt. Eine weitere ladinische Sprachinsel findet sich in der Provinz Veneto Belluno, die die Stadt Cortina d’Ampezzo einschließt.

In den so genannten Sieben Gemeinden (ital. Sette Comuni, gelegen in der Hochebene von Asagio) und den Dreizehn Gemeinden (ital. Tredici Comuni, verstreut in den Südtälern der Lessinischen Alpen) wird traditionell Zimbrisch gesprochen, ein altertümlicher bayrischer Dialekt. Zimbrisch geht zurück auf die Einwanderung von Bayern aus dem Lechtal nach Italien im Mittelalter. In den meisten Dörfern ist das Zimbrische jedoch (fast) ausgestorben. Erst in der jüngsten Vergangenheit versucht man das Zimbrische wiederzubeleben, indem man es zum Beispiel in den Kindergärten und den Grundschulen der Dörfer gemeinsam mit den Kindern pflegt.

In der Provinz Bozen wird (von den beiden ladinischen Tälern abgesehen) überwiegend Tirolerisch gesprochen. Lediglich in der Stadt Bozen und in Meran sowie in der Region um Überetsch im Süden stellen Italienischsprecher etwa die Hälfte der Bevölkerung (in Bozen sind es sogar 70 Prozent). Dies geht auf Zuwanderungen in jüngster Zeit zurück.

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