Ganz allgemein muss man zwischen zwei großen Spanisch-Varianten unterscheiden: Das Spanisch, das in Europa (also in Spanien) gesprochen wird, klingt anders als das Spanisch, das Sie in Amerika hören werden. Innerhalb Süd- und Mittelamerikas unterscheidet sich die Aussprache und der Wortschatz des Spanischen in den einzelnen Ländern nochmals stark.
Die Variante des in Mexiko gesprochenen Spanisch gilt als leichter zu verstehen und zu erlernen. In Mexiko wird nämlich in aller Regel etwas langsamer und deutlicher artikuliert gesprochen als in der übrigen spanisch-sprachigen Welt. Eine weitere Besonderheit in Mexiko ist, dass hier neben Spanisch noch viele weitere Sprachen der indigenen Ur-Bevölkerung des Landes gesprochen werden und all diese Sprachen im Lauf der Zeit auch Einfluss auf das Spanische genommen haben. Für viele Ausdrücke im Bereich der Botanik, des Alltags und der Küche hat man Wörter und Ausdrücke aus den indigenen Sprachen übernommen.
In der jüngsten Vergangenheit hat außerdem vor allem der Einfluss der englischen Sprache auf das mexikanische Spanisch durch den nördlichen Nachbarn, die Vereinigten Staaten, deutlich zugenommen. Vor allem viele junge Leute bedienen sich häufig sogenannter Anglizismen.
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